KelvinDie Lichtfarbe

Die Lichtfarbe lässt sich messen und wird als Farbtemperatur in Kelvin (K) angegeben:

Farbtemperatur

Bei tiefen Kelvin-Werten weist das Licht einen viel höheren Rotanteil auf, wodurch es wärmer wirkt. Je höher der Wert ist, desto grösser ist der Blauanteil – das Licht wirkt kälter.

Die Schneider-Spiegelschränke mit sogenanntem Tunable White – einer verstellbaren Lichtfarbe – sind einzigartig auf dem Markt. Ihr enorm breites Lichtspektrum reicht von 2000 K bis 6500 K. Praktisch kein anderer Hersteller bietet Spiegelschränke und Lichtspiegel an, deren Lichtfarbe sich derart umfassend ändern lässt.

LumenDer Lichtstrom

Die Lichtintensität nennt man auch Lichtstrom. Er wird in der Einheit Lumen gemessen – und zwar direkt am Leuchtmittel. Je höher der Lumen-Wert einer Lichtquelle ist, desto heller leuchtet sie.

Das moderne LED-Licht in den Spiegelschränken von Schneider ist um Faktoren leistungsstärker und verbraucht zugleich viel weniger Energie als herkömmliche FL-Leuchten oder Glühbirnen. Ihre LED-Leuchten erzielen rund 130 Lumen pro Watt; bei einer 100-Watt-Glühbirne sind es nur rund 15 Lumen pro Watt. So reduzieren sich gegenüber herkömmlichen Leuchten die Stromkosten um 50 % - und gleichzeitig geniessen Sie einen viel helleren maximalen Lichtstrom.

LuxDie Beleuchtungsstärke

Man kann den Lichtstrom einer Glühbirne – der, wie wir wissen, in Lumen angegeben wird – mit dem Wasserfluss aus einer Dusche vergleichen. Je weiter man seine Hand vom Duschkopf entfernt hinhält, umso weniger Wasser spritzt auf die Hand. Gleiches gilt für das Licht: je weiter entfernt man sein Buch zum Lesen von der Nachttischlampe hält, umso weniger Licht fällt darauf. Lumen ist demnach nicht die geeignete Masseinheit, um beispielsweise den Sehkomfort an einem Arbeitsplatz zu beziffern. Hierfür muss man die Lux (lx) hinzuziehen: mit dieser Masseinheit kann die Beleuchtungsstärke bestimmt werden, welche der Lichtstrom beschreibt, der auf eine Fläche auftritt: "Ein Lux ist die Helligkeit, welche dem Lichtstrom von einem Lumen auf einem Quadratmeter Fläche entspricht" (wissenschaftliche Definition). Nimmt man als Beispiel wiederum die Dusche, gibt diese Masseinheit an, wie viel Wasser auf die Hand spritzt.

Unsere Augen können sich an höchst unterschiedliche Helligkeitsstufen anpassen: die Spannweite reicht von 100'000 Lux an einem sonnigen Sommertag bis zu weniger als 1 Lux in einer Vollmondnacht. Für einen Korridor oder ein Treppenhaus reichen in der Regel 100 Lux, für Badezimmer und WC rechnet man mit etwa 200 Lux, die Beleuchtungsstärke für Schlafzimmer und Aufenthaltsräume einer Wohnung liegt zwischen 100 bis 400 Lux und diejenige für Arbeitsplätze zwischen 200 bis 800 Lux. Je mehr Präzision eine zu verrichtende Arbeit verlangt, desto mehr Helligkeit wird dazu benötigt.

Die wichtigste Frage, die es zu beantworten gilt, ist also, welches Beleuchtungsniveau in einem Raum (beispielsweise einem Badezimmer) erforderlich ist und für welche Tätigkeiten (Rasieren, Schminken oder Zähneputzen).

Ausgehend von dem Grundsatz, dass in der dunkelsten Ecke des Badezimmers eine Helligkeitsstufe von mindestens 200 Lux erreicht werden muss, haben wir auf Grundlage der Grösse des Badezimmers und der Farbe der darin vorhandenen Materialien – bei maximaler Beleuchtungsstärke – simuliert, welche Spiegelschränke installiert werden können und genügend Lux liefern, sodass auf eine zusätzliche Lichtquelle verzichtet werden kann (wie etwa eine Deckenlampe). Sämtliche Antworten erhalten Sie in der Broschüre, die Sie nachstehend herunterladen können.

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